Substitution (Ersetzen):

Lernende schreiben einen Text auf dem Computer anstatt in ein Heft.

Digitale Medien kommen als Werkzeuge zum Einsatz, wobei sie analoge Arbeitsmittel ersetzen, ohne dass es zu einer funktionale Änderung kommt.

Augmentation (Erweitern):

Digitale Medien sind ein direkter Ersatz für Arbeitsmittel, wodurch zusätzliche Lernmöglichkeiten entstehen und es zu einer funktionalen Verbesserung kommt (z.B. Ein in einem Textverarbeitungsprogramm geschriebener Aufsatz kann einfach überarbeitet und umgestellt werden. Eine Rechtschreibeprüfung kann eingesetzt oder es kann nach Synonymen gesucht werden. Das von Schüler*innen ungeliebte Ins-Reine-Schreiben von Entwürfen entfällt. Formatives Feedback durch die Lehrpersonen und Schülerselbstkontrolle können einfach umgesetzt und für eine deutliche Verbesserung von Texten genutzt werden).

 

Modifikation (Umgestalten):

Digitale Medien ermöglichen eine bedeutsame Umgestaltung von Aufgaben (z.B. Lernende arbeiten mit einem offenen Webtool wie Etherpads (Office 365, Teams), mit dem sie räumlich und zeitlich flexibel an einem gemeinsamen Text schreiben können).

Redefinition (Neugestalten):

Digitale Medien ermöglichen neuartige Aufgabenformate zu gestalten, welche analog so nicht möglich sind (z.B. Lernende erstellen und veröffentlichen einen Blog, zu dem sie aus dem Web Kommentare und Rückmeldungen bekommen).

 

Eine Aufgabenstellung in Geographie zB.:

Erstelle einen Blogeintrag zu einer Megacity deiner Wahl mit Texten, Videos und Audios.

(Datenschutz besprechen!)

 

Quelle:

SAMR-Modell – Aufgaben mit digitalen Medien gestalten