Spricht man von Augmented Reality (AR) wird Virtuelles in eine reale Umgebung gesetzt. Virtual Reality (VR) dagegen ermöglicht Interaktionen, die vollkommen von der realen Welt losgelöst sind.
Anwendung finden die Erweiterungen der realen Umgebung zum Beispiel in der Medizin, Technik oder Architektur. So kann eine Verdampfungsanlage virtuell erkundet, das Herz von innen angesehen, im virtuellen Raum das Schweißen geübt werden, an einem virtuellen Montageplatz herumprobiert werden oder der gezeichnete Plan im Maßstab 1:1 „begangen“ werden. Die Potenziale liegen auf der Hand:

  • Perspektivenwechsel
    Virtuelle Realitäten ermöglichen einen Ortswechsel, Dinge aus anderen Perspektiven zu betrachten und in andere Rollen zu schlüpfen.
  • Interaktion
    Neben passiven Angeboten wie Lehrvideos oder Bücher erlauben VR Interaktionen. In Handlungen kann eingegriffen und Inhalte können verändert werden.
  • Darstellung komplexer Vorgänge
    Komplexe technische oder medizinische Vorgänge, Konstrukte werden „begreifbar“.
  • Übungssetting in abgesicherter Umgebung
    Gefährliche und schwierige Aufgaben können in virtueller Umgebung geübt werden.

 

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